Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen - Katharina Eich-Meier
Symptome bei logopädisch relevanten Störungen
 
 
Eine individuell angepasste Therapie ist für Logopäden Gesetz. Das bedeutet: Die Behandlung wird auf die Bedürfnisse Ihres Problems genau zugeschnitten.
 
Um den therapeutischen Erfolg zu optimieren, ist eine Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt / therapeutischen Einrichtungen / der Schule / dem Kindergarten / betreuenden Einrichtungen Ihren Vorstellungen entsprechend möglich und von meiner Seite aus ausdrücklich erwünscht.
 
Und nun schauen Sie sich in dem Katalog von möglichen Symptomen der Störungen um.
 
 
Zieladresse Eltern!
 
....von kleinen Kindern im Alter von 3-6 Jahren:
 
Ihr Kind spricht nicht, sondern zeigt mit Gesten und Mimik alles, was es möchte?
 
Ihr Kind spricht eine "eigene" Sprache, die nur Ihnen verständlich ist, kann nicht alle Laute aussprechen, obwohl es schon 4 Jahre alt ist?
 
Ihr Kind hatte immer wiederkehrende Mittelohrentzündungen und Zeiten erheblicher Hörbeeinträchtigung und Sie haben den Eindruck, dass es den sprachlichen Entwicklungsstand seiner Altersgenossen nicht erreicht hat?
 
Ihr Kind hört nicht zu?
 
Ihr Kind kann schlecht einmal Gehörtes behalten und/oder verwechselt Buchstaben in Wörtern, verwendet falsche Artikel, falsche Verbformen, sagt ein Wort heute richtig, morgen wieder verkehrt?
 
Ihr Kind kann das passende Wort nicht finden und wird deshalb schweigsam oder aggressiv ?
 
Sie können nicht verstehen, was Ihnen Ihr Kind erklären will?
 
Ihr Kind ist im Kindergarten als sprachauffällig eingestuft worden?
 
Ihr Kind stottert, hält öfters die Luft an, erstarrt bei emotional fordernden Situationen?
 
Ihr Kind redet unverhältnismäßig laut?
 
Ihr Kind hat eine heisere Stimme?
 
..... von Schulkindern:
 
Ihr Kind hat in der Schule Probleme mit dem Lesenlernen?
 
Ihr Kind verwechselt beim Schreiben Buchstaben, schreibt Wörter nicht vollständig, lässt Buchstabern aus, macht Flüchtigkeitsfehler in Diktaten?
 
Ihr Kind weiß zu Hause nicht mehr, was die Lehrerin erklärt hat?
 
Ihr Kind ist zerstreut, vergisst die Hausaufgaben?
 
Ihr Kind hat trotz häuslichen Übens wieder eine Arbeit verhauen?
 
Ihr Kind leidet unter Schulangst oder -unlust?
 
Ihr Kind hat medizinisch diagnostizierte AVWS, ADS  oder ADHS?
 
Oder egal welchen Alters...
 
Ihr Kind "stößt mit der Zunge an" ?
 
Ihr Kind spricht verwaschen, hält den Mund oft geöffnet, eventuell fließt Speichel heraus?
 
Ihr Kind hat eine "feuchte Aussprache"?
 
Ihr Kind spricht monoton und kann seine Gefühle nicht mimisch zeigen?
 
Ihr Kind hat Zahnwuchsanomalitäten, einen offenen Biss oder einen stark vorstehenden Ober- oder Unterkiefer und spricht darum "schlecht"?
 
Im Rahmen einer Zahnregulierungsmaßnahme ist eine Zungenfunktionsstörung festgestellt worden?
 
 
 
Zieladresse LehrerInnen, PfarrerInnen, AusbilderInnen und Personen in anderen Sprechberufen - aber nicht nur diese, sondern alle sprechenden Menschen, oft mittleren oder reifen Alters:
 
Sie sind neuerdings anhaltend heiser?
 
Sie haben immer wiederkehrende oder  nicht verschwindende Reizungen und Entzündungen im Halsbereich und das Sprechen fällt Ihnen schwer?
 
Ihnen bleibt manchmal die Stimme weg?
 
Sie können plötzlich nicht mehr so richtig laut rufen / leise sprechen?
 
Sie haben einen "Kloß" im Hals oder ein unangenehmes Anstrengungsgefühl beim Sprechen?
 
Sie fühlen sich angestrengt beim Sprechen?
 
Jede Erkältung raubt Ihnen für mehrere Tage die Stimme?
 
 
Zieladresse Menschen nach Operationen:
 
Sie hatten eine Operation im Bereich des Halses und nachfolgende Stimmprobleme?
 
Sie haben Stimmprobleme nach einer Herzoperation?
 
 
Zieladresse ChorsängerInnen:
 
Sie sind neuerdings schnell angestrengt nach oder bei dem Singen?
 
Sie erreichen nicht mehr die hohen Töne?
 
Die Stimme klingt überluftet oder schrill oder bricht plötzlich weg?
 
 
 
Zieladresse Angehörige von neurologischen Patienten:
 
Ihr geliebter Partner/Familienangehöriger... ist nach einem Schlaganfall (Apoplex), einer Hirnblutung oder einer anderen neurologischen Erkrankung im Bereich der Atmung, des Sprechens und/oder Schluckens behindert?
 
Er/Sie kann sich nicht mehr sinnvoll sprachlich äußern?
 
Er/Sie findet nicht die richtigen Wörter oder verwechselt diese?
 
Er/Sie ist durch Lähmungen sprechbehindert?
 
Er/Sie ist in der Nahrungsaufnahme behindert (Schluckstörung)?
 
Er/Sie kann sich Abläufe des täglichen Lebens nicht mehr merken?
 
Er/Sie kann komplexe Tätigkeiten nicht mehr ausführen?
 
Er/Sie kann wegen einer Atemstörung nicht mehr ungestört schlafen?
 
Er/sie leidet unter Verspannungsschmerzen im Bereich des Halses und Kopfes?
 
Er/Sie leidet an einer degenerativen Krankheit wie ALS, MS, Parkinson oder Alzheimer?
 
 
Zieladresse Unfallpatienten:
 
Nach dem Unfall ist das Sprechen, Schlucken, Artikulieren behindert?
 
 
 
 
Was es auch sei, ich helfe Ihnen bzw. Ihren Kindern, die Sprach-, Sprech- und Kommunikationsfähigkeit so optimal wie möglich (wieder) herzustellen.
 
 
 
 
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